undconsorten LLP

Mit verbesserter Nutzererfahrung mehr Wirkung in der Personalarbeit entfalten
Das Meinungsforschungsinstitut Gallup berichtet, dass in Deutschland ca. 6 Millionen Mitarbeiter innerlich gekündigt haben, mit steigender Tendenz. Viele Unternehmen messen historisch niedrige Employee Engagement Werte. Und laut Gartner sagen nur 29% der Mitarbeiter, dass der Personalbereich weiß, was sie wirklich brauchen.

Die Teilnehmenden des von undconsorten und Novartis veranstalteten Roundtables 'Moments that matter in People Management'


Grund genug für uns, gemeinsam mit Novartis nach Lösungen für wirksamere Personalarbeit zu suchen. Auf unserem Round Table zu „Moments that Matter in People Management“ haben wir zusammen mit 18 Unternehmen von digitalen Attackern bis zu internationalen Großkonzernen die Momente im Arbeitsleben von Mitarbeitenden angeschaut, die wirklich entscheidend sind – und versucht diese zu verbessern.

Einer davon ist die Diskussion über die persönliche Entwicklung. Alle 18 anwesenden Unternehmen nutzen dafür einen strukturierten Entwicklungsdialog, der in der Regel jährlich stattfindet. Für Begeisterung bei den Mitarbeitern sorgt er bei allem Aufwand nicht.

Wenn man sich im Sinne von UX einmal Anlässe, Bedürfnisse und emotionale Treiber anschaut, versteht man schnell:

  • Das Jahresende ist für die meisten nicht der passende Zeitpunkt, denn der Anlass für ein solches Gespräch ist oft eine neue Aufgabe, ein neuer Chef oder ein alternatives Jobangebot, nicht etwa das anstehende Weihnachtsfest.

  • Was Mitarbeitende suchen, ist eine ehrliche Standortbestimmung, Anerkennung von Stärken und Aufzeigen von Entwicklungsfeldern und Erschließung von Optionen, nicht Ratings oder Trainingsanmeldungen.

  • Die Ernsthaftigkeit der Führungskraft, das persönliche zeitliche Invest und echtes Zuhören machen den Dialog wertvoll und positiv. Hat der oder die Andere kein echtes Interesse, überwiegen negative Auswirkungen.

Unsere Diskussion sprach also für eine deutliche Flexibilisierung der Entwicklungsgespräche. Mitarbeitende wie Führungskräfte sollten also angehalten werden, diese zu führen – aber nur bei Bedarf. Und Mitarbeitende sollten sich die passende Führungskraft dafür selbst aussuchen. Es bringt nichts, die Beteiligten in ein Gespräch zu zwingen, dass sie nicht führen wollen.

Ähnliche Aha-Erlebnisse hatten die Teilnehmenden auch bei den anderen „Moments that matter“: Übernahme der ersten Führungsrolle, Talent Assessment oder Leistungsfeedback.