undconsorten LLP

 
  • Erfahrungsberichte. Sind Sie neugierig geworden, wie ein Einstieg bei uns genau aussehen kann? Einige Consorten teilen hier ihre spannenden ersten Tage, Wochen und Monate mit Ihnen.

     



     

  • Aus der Automobilbranche in die Beratung

    Nach 5 Jahren bei der Daimler AG und einem Master in Public Policy entschied sich Dominik für undconsorten. Dabei kehrte er nach Studium und Arbeit in Stuttgart, Dubai, Rouen, Berlin und Tokyo als erster Associate des Münchener Büros in seine Heimatstadt zurück.

    • Hidden Champion: Wie ich auf undconsorten aufmerksam wurde
      • Hidden Champion der Unternehmensberatung – wenig bekannt und trotzdem exzellent - das hört sich schon mal interessant an, dachte ich beim Lesen der Mail von e-fellows.net. Kennengelernt habe ich die Consorten dann auf einem 2-Tages-Workshop im Berliner Office. Abgesehen von der spannenden Arbeit an einem echten Case haben mich vor allem die Gespräche links und rechts des eigentlichen Programms überzeugt.

        Mir war wichtig, dass ich bei den Leuten, mit denen ich später viel Zeit verbringen werde, ein gutes Bauchgefühl habe. Dieser gute erste Eindruck hat sich auch später in den Auswahlinterviews bestätigt und war letztendlich ausschlaggebend für meine Entscheidung. Gerade bei einer kleinen, inhabergeführten Beratung muss die persönliche Ebene einfach stimmen - denn früher oder später wird man mit fast jedem Mitarbeiter in einem Projekt zusammenarbeiten.

    • Das Beste aus beiden Welten: Was ich heute bei undconsorten mache
      • Mit einem Projekt im öffentlichen und einem im privaten Sektor ging es bei undconsorten gleich ganz nach meinem Geschmack los. Nach dem Bachelor in International Business und zwei Jahren als Market Manager bei Daimler habe ich die Automobil- und Vertriebswelt gut kennen und schätzen gelernt. Der Hunger auf weitere Themen wie internationale Zusammenarbeit, demokratische Entscheidungsfindung und VWL hat mich dann zum Master of Public Policy in Berlin und Tokyo bewegt. Dort konnte ich auch erste Erfahrungen in der Beratung sammeln.

        Bei undconsorten kann ich nun die Erfahrungen aus beiden Welten einbringen: So unterstützen wir bei einem Change Management Projekt eine große Professional Service Firm bei der strategischen Ausrichtung des Vertriebs. Parallel entwickelte ich zusammen mit meinem Projektteam für eine große deutsche Stadt ein Steuerungsmodell für Bürgerdienstleistungen. Die Klientenstruktur mit der Mischung aus DAX30-Unternehmen, großen Familienunternehmen und öffentlichen Institutionen erlaubt es mir, immer wieder neue Erfahrungen zu sammeln und mich Schritt für Schritt zu spezialisieren.

    • Von Berlin wieder zurück nach…
      • …München. Dort hat undconsorten seit 2016 ein neues Büro. Ich war bei meinem Start der erste Mitarbeiter am neuen Standort. Es ist schön zu sehen, dass es nicht dabei geblieben ist. Zusammen ist es noch reizvoller den Münchner Standort weiter aufzubauen und neue Klienten zu gewinnen.

        Abgesehen davon ist es ein echtes Highlight, morgens entlang der Isar in unser Büro in der Maximilianstraße zu radeln und sich freitags in die nahen Berge aufzumachen. Von den Biergärten ganz zu schweigen.

  • Martinas Praktikantentagebuch

    Martina unterbrach ihre Promotion am Institut für Management an der Freien Universität Berlin für ein dreimonatiges Praktikum bei undconsorten, kam nach dem Abschluss ihrer Doktorarbeit zurück und ist heute Senior Associate. Während ihres Praktikums, unterstützte sie das Beraterteam in einem großangelegten Mobilisierungsprojekt bei einem DAX-30 Konzern. Ihre Eindrücke, angefangen vom Kennenlernen der Consorten bis hin zur eigentlichen Projektarbeit, hat Sie für zukünftige Bewerber und Praktikanten in dem folgenden Erfahrungsbericht zusammengefasst.

    • Warum bin ich hier und wie bin ich hergekommen?
      • Meine erste Begegnung mit undconsorten war ein Workshop zum Thema „Kreative Problemlösung in der Unternehmensberatung“, auf den ich durch den Stipendiaten-Newsletter des Online-Karriere-Netzwerks „e-fellows.net“ aufmerksam wurde. Es begann am Donnerstagabend mit einem Kennenlernen der 17 Workshopteilnehmer und einiger Berater im Büro am Ku’damm. Als Jens, einer der Partner, in seiner kurzen Unternehmenspräsentation den Beratungsansatz von undconsorten erklärte, wurde ich zum ersten Mal hellhörig: Die Mischung aus strategisch-konzeptionellen Aspekten mit Personal- und Mobilisierungsthemen erschien mir einzigartig und besonders. Ein Workshop-Teilnehmer fragte nach dem „gemeinsamen Nenner“ der Consorten mit teilweise sehr unterschiedlichen Studienhintergründen. Direkt nach analytischem Denkvermögen und Strukturierungsfähigkeit nannte Jens wieder einen überraschend weichen Faktor: Empathiefähigkeit und der „persönliche Fit“ der Berater untereinander. Diese Aussage füllte sich beim anschließenden gemeinsamen Abendessen in einem Kreuzberger Restaurant mit Leben, da ich das Glück hatte, neben gleich drei Beratern zu sitzen, die sich mit ihren ziemlich unterschiedlichen Charakteren gut verstanden und ergänzten.

        Am nächsten Tag fand der eigentliche Workshop statt und wir Teilnehmer erlernten verschiedene kreative Strukturierungstechniken, die wir in Kleingruppen anwenden und ausprobieren konnten – stets unter der Beobachtung und Anleitung eines erfahrenen Beraters, der später auch individuelles (und sehr zutreffendes!) Feedback gegeben hat. In den Pausen und nach Abschluss des Workshops konnte man sich mit weiteren Beratern in ungezwungener Atmosphäre austauschen und so die Unternehmenskultur von undconsorten noch besser kennenlernen.

        Nach diesem sehr positiven ersten Eindruck war für mich eine Bewerbung für ein dreimonatiges Praktikum der klare nächste Schritt. In der Stellenausschreibung auf der Homepage hätte ich allerdings bei einer Unternehmensberatung nicht erwartet, neben analytischen Fähigkeiten, Exzellenzstreben und sehr guten Studienleistungen auch Empathie, Humor und Bescheidenheit unter den Einstellungskriterien zu finden – genau das hatte mir bei anderen Beratungen oft gefehlt! Ein paar Tage später kam die Einladung zum Recruitingtag. Dies ist ein Freitagvormittag, an dem man drei ca. einstündige Gespräche führt, die jeweils aus einem Interviewteil und einem Fallstudienteil bestehen. Meine ersten beiden Gesprächspartner waren die beiden Projektleiter Sisi und Stefan, die ich beide auch schon vom e-fellows-Event kannte, das dritte Gespräch führte Axel, einer der Partner. Als ich ihm von den bereits sehr positiven Erfahrungen mit den Beratern bei undconsorten erzählte, betonte er auch noch einmal – nicht ohne Stolz – den persönlichen Fit: „[…] und soll ich Ihnen was sagen? Wir haben sogar noch mehr davon!“

        Am Ende dieses dritten Gespräches bekam ich bereits die gute Nachricht, dass sich meine Interviewpartner freuen würden, wenn ich auch ein Consorte werden möchte, und ich innerhalb der nächsten Tage ein schriftliches Vertragsangebot erhalte. Nach ein paar organisatorischen Vorbereitungen, bei denen mir Verena im Sekretariat mit Rat und Tat zur Seite stand, konnte es dann auch schon bald losgehen und mein erster Arbeitstag als neue Praktikantin stand bevor.

    • Was machen undconsorten überhaupt und wie sind die?
      • An meinem ersten Arbeitstag wurde ich sehr herzlich empfangen. Es war ein Freitag und damit traditioneller Bürotag, deshalb waren die Büros auch gut gefüllt. Nach einem kleinen gemeinsamen Frühstück mit allen anwesenden Beratern erklärten mir Sisi (meine Projektleiterin) und Sven (Associate) den Kontext des spannenden und herausfordernden Projektes, in dem ich die nächsten drei Monate mitarbeiten sollte.

        In dem wirklich hilfreichen Begrüßungshandbuch, das ich neben einigen Fachbüchern am ersten Tag von Verena bekommen hatte, wurden die viele Fragen rund um das Unternehmen undconsorten und das Beraterleben bereits beantwortet. Zusätzlich wird jedem Neuling noch ein „Buddy“ zur Seite gestellt, der organisatorsiche Dinge (Blackberry-Bedienung, etc.) erklärt, wissenswerte Tipps und Tricks für das Beraterleben verrät und für Sorgen und Probleme während der ganzen Zeit zur Verfügung steht.

        Ich war nach wie vor sehr begeistert davon, dass sich mein positiver Eindruck beim e-fellows-Event in einer sehr lockeren und wertschätzenden Unternehmenskultur bestätigte. Auch Praktikanten werden direkt als vollwertige Kollegen integriert. Ich konnte beispielsweise an einem halbtägigen Kommunikationstraining teilnehmen und durfte auch bei der firmeninternen Strategieklausur dabei sein, in deren Rahmen die Ausrichtung von undconsorten für die nächsten 5 Jahre besprochen und diskutiert wurde. Hier zeigte sich ein weiterer großer Vorteil einer kleineren „Boutique-Beratung“: Jeder ist eingeladen und aufgefordert, seine Meinung einzubringen und die Zukunft der Firma mitzugestalten.

        Der Zusammenhalt der Consorten ist wichtig und wird an zahlreichen Stellen gestärkt, wie z. B. durch das gemeinsame Office Lunch jeden Montag. Bei leckerem Essen wird die Gelegenheit oft noch zur Besprechung eines internen Themas (wie z. B. Überarbeitung des Recruitingprozesses oder der Homepage) genutzt. Für die jüngeren Berater findet außerdem jeden zweiten Freitag ein Associates Breakfast statt, bei dem man sich austauschen kann, ohne dass Projektleiter oder Partner dabei sind.

    • Wie sieht die alltägliche Arbeit eines Beraters aus?
      • Mein Projektteam bei undconsorten bestand aus der Projektleiterin Sisi und dem Associate Sven. Zusätzlich ist für die meisten Projekte noch einer der mittlerweile drei Partner verantwortlich. Vom ersten Tag an durfte ich bei allen internen und vielen externen Meetings dabei sein und wurde ermutigt, jederzeit meine Ideen zur Diskussion beizutragen. Zu Beginn habe ich viele Aufgaben in enger Zusammenarbeit mit Sven bearbeitet, später dann auch eigene kleine Verantwortungsbereiche bekommen.

        Unser Beraterteam arbeitet jedoch keineswegs „im stillen Kämmerchen“ oder „im luftleeren Raum“; die Konzeption und Präsentation von Lösungsvorschlägen stellen nur einen Teil der täglichen Arbeit dar und die Anpassung, Planung und Umsetzung erfolgt stets in enger Zusammenarbeit mit dem Klienten. Dieses Vorgehen stellt sicher, dass unsere Ergebnisse nach Projektabschluss nicht in der Schublade verstauben, sondern die vorgeschlagenen Maßnahmen und Ideen tatsächlich akzeptiert und umgesetzt werden.

        In vielen anderen Unternehmensberatungen sind die Berater von Montag bis Donnerstag beim Kunden vor Ort und freitags in ihrem Heimatbüro. Die Berater von undconsortensind maximal von Dienstag bis Donnerstag beim Kunden, manchmal sogar nur für zwei Tage oder Einen, und haben somit weniger Reiseaufwand und mehr Zeit im Berliner Büro. Einzelne Termine an den Tagen, an denen man nicht beim Kunden vor Ort ist, lassen sich oft auch in Telefonkonferenzen regeln, sodass eine Anreise nicht immer nötig ist.

    • Was war für mich neu?
      • Berater denken meist direkt in Powerpoint und nur selten in Word. Je mehr Schaubilder man schon gesehen hat, desto besser wird man auch darin, sich zu überlegen, welche Art der Darstellung für die gewünschte Aussage am besten geeignet sein könnte – hier macht also Übung den Meister.

        Berater denken außerdem stark „in Endprodukten“. Dies kann z. B. ein Leitfaden sein, eine Matrix zur Strukturierung, ein neu eingeführtes Tool oder ein konzipierter und durchgeführter Workshop. Die schönsten Überlegungen sind nicht zielführend, wenn sie dem Klienten nicht helfen, d.h. wenn sie sich nicht direkt anwenden und umsetzen lassen.

        Die Arbeitsumgebung bei undconsorten ist sehr professionell. So lohnt es sich bei manchen Aufgaben, diese an einen externen Dienstleister zu übertragen, anstatt sie (mit größerem Zeitaufwand) selbst zu machen, obwohl man es auch könnte. Dies gilt beispielsweise für Flug- und Hotelbuchungen oder auch den grafischen Feinschliff wichtiger Powerpointpräsentationen.

        Teamarbeit bestimmt die tägliche Arbeit. "Wenn man bereits ein oder zwei Tage an etwas arbeitet, was noch niemand anders gesehen hat, kann das nicht richtig sein“, so die Aussage eines unserer Partner. Meist übernimmt ein Teammitglied die Erarbeitung eines ersten Vorschlags zu einem Thema, der dann als Diskussionsgrundlage für die nächste gemeinsame Besprechung dient. So kommt es allerdings auch oft vor, dass von diesem ersten Vorschlag nicht viel übrig bleibt – in solchen Momenten darf man nicht an seiner eigenen Leistung zweifeln, das ist ganz normal und würde auch ähnlich verlaufen, wenn einer der Partner den ersten Vorschlag gemacht hätte.

        Die Zahl „3“ ist bei Beratern sehr beliebt. In vielen Fällen ist es sehr einprägsam, die drei wichtigsten Kernargumente zu nennen oder hervorzuheben. Ein hilfreicher 3-Schritt ist beispielsweise die Logik „Situation – Complication – Solution“ zum Aufbau eines Schaubildes. Man beschreibt erst die Ausgangssituation, dann das aktuelle Problem (bzw. in Beratersprache: die Herausforderung), das z. B. durch geänderte Rahmenbedingungen auftaucht, und erläutert darauf aufbauend die vorgeschlagene Lösung. Dieses Framework leitet auch schon über zum nächste Punkt:

        Die Wichtigkeit der Frage nach dem „So what?“. Die aktuelle Lage richtig zu beschreiben und die Inhalte eines Meetings vollständig wiederzugeben und in den Zusammenhang einzuordnen, ist eine Sache – entscheidend ist dann aber die Anschlussfrage, was genau das nun daraus für das weitere Vorgehen folgt.

        Es gibt viel „Denglisch“ im Beratungsalltag. So heißt der Papierkorb für vertrauliche Unterlagen „Confi-Müll“ und das gemeinsame montägliche Mittagessen ist das „Office Lunch“. Vor einem Meeting macht man einen „Recap“ der Vorgeschichte zur Einordnung (also „was bisher geschah“) oder jemand gibt dem Team ein „Debrief“ eines vorangegangenen Gesprächs als Zusammenfassung. Anmerkungen und Rückfragen werden in einem „Bubble“ auf der Folie platziert.

        Feedback ist jederzeit und in alle Richtungen willkommen und erwünscht. Jeder Berater bekommt eine regelmäßige Leistungsbeurteilung, die seinen Entwicklungsstand anhand verschiedenster Kriterien zeigt und auch die Basis für Bonuszahlungen und Beförderungen darstellt. Nach der Hälfte meines Praktikums hatte ich bereits ein Zwischengespräch mit meiner Projektleiterin, die auch explizit an „Upward Feedback“ interessiert war. Diese wiederkehrenden Rückmeldungen sind keineswegs als Kritik zu verstehen, sondern als konstruktives Aufzeigen von Stärken und Entwicklungs.

  • Moritz' erste Woche als Praktikant

    Moritz studierte Wirtschaft an der Universität St. Gallen sowie der HEC Paris und absolvierte vor seinem Einstieg als Associate ein dreimonatiges Praktikum bei undconsorten. Er arbeitete gemeinsam mit dem Beraterteam vor Ort beim Klienten und wurde durch einen Partner von undconsorten betreut. Sein erstes Projekt beinhaltete die Überarbeitung des Talent Management für einen internationalen Bau- und Dienstleistungskonzern. Heute unterstützt Moritz undconsorten als Senior Associate. Die Erlebnisse seiner ersten Woche hat er nachfolgend zusammengefasst:

    • Montag
      • Mein erster Arbeitstag als „Consorte“ beginnt mit einem gemeinsamen Büro-Frühstück, das extra anlässlich meines Praktikumsstarts organisiert wurde. Da der Montag i.d.R. ein „Office-Tag“ ist, kann ich in diesem Rahmen fast alle meine neuen Kollegen in einer lockeren Runde kennenlernen und bekomme direkt jede Menge Tipps für einen gelungenen Start in Berlin. Hier erfahre ich auch, was meine erste Aufgabe sein wird: Für einen internationalen Bau- und Dienstleistungskonzern werde ich bei einem Projekt zum Talent Management mitarbeiten.

        Nach dem Frühstück geht es dann richtig los: Verena, die mir schon vor dem Praktikumsstart bei allen Fragen weitergeholfen hat, stattet mich mit Laptop, Blackberry und dem – vor allem in den ersten Wochen – als Nachschlagewerk sehr hilfreichen Begrüßungshandbuch aus, dann beginnt eine Einweisung durch meinen „Buddy“ Patrick. Er wird während des Praktikums mein Ansprechpartner für alle nicht projektspezifischen Fragen sein und erklärt mir von der Reiseplanung über die Kaffeemaschine bis hin zu hilfreichen Powerpoint-Tools ausführlich alles, was ich zu Beginn wissen muss. Im Anschluss verschaffe ich mir einen ersten Eindruck vom Projekt und Kunden bevor ich am Nachmittag von Axel genauer instruiert werde.

        Vorher steht jedoch noch das jeden Montag stattfindende Office-Lunch an, bei dem sich alle Consorten in informeller Runde über alles rund um die Firma austauschen. So bekomme ich schnell einen Überblick, was auf der Agenda der Kollegen steht und welche Themen intern derzeit aktuell sind.

        Bei der Einweisung in das Projekt durch Axel, erfahre ich dann, dass ich bei der Organisation eines Talent Committees mitwirken und schon zwei Tage später zum ersten Meeting beim Kunden mitkommen werde. Bis zum Ende des Tages lese ich mich weiter ein und freue mich schon auf die anstehenden Tage.

    • Dienstag
      • Heute ist es merklich leerer im Büro: Die meisten Kollegen sind bis Donnerstag unterwegs beim Kunden, so auch die Mitglieder meines Teams, die noch bei weiteren Projekten mitwirken. Entsprechend findet die Besprechung zur Vorbereitung des morgigen Workshops in einer kleinen Telefonkonferenz statt: Der erste Entwurf der Präsentation wird diskutiert und To-Dos für den Tag verteilt. Mir werden die Erstellung und Überarbeitung einiger Schaubilder zugeteilt, zudem kümmere ich mich um alle Materialien wie Plakate und Unterlagen, die am nächsten Tag benötigt werden.

        Auch die Reise nach Mannheim muss geplant werden – dank der Unterstützung des undconsorten-Reisebüros ist dies aber schnell erledigt. Für meine „To-Dos“ muss ich mich zunächst noch ein bisschen genauer mit der Büro-Infrastruktur auseinandersetzen, was sich aber mit Unterstüztung der stets hilfsbereiten Kollegen alles als sehr unkompliziert darstellt. Nachdem ich das Feedback für meine Schaubilder erhalten und eingearbeitet habe, bereite ich schließlich alle Unterlagen für den nächsten Tag vor und bin gespannt auf mein erstes Kundenmeeting.

    • Mittwoch
      • Der Wecker klingelt um 5:00 Uhr morgens – da muss ich mich als Student erst noch dran gewöhnen! Nach einem Kaffee geht dann aber alles ganz schnell: Per Taxi, Flieger und Bahn bin ich pünktlich in Mannheim und treffe im Foyer des Kunden mein Team. Dann beginnt der Workshop mit zwei leitenden Personalverantwortlichen, bei dem ich als vollwertiges Teammitglied mit am Tisch sitze. Natürlich liefere ich noch nicht die entscheidenden inhaltlichen Beiträge, bekomme aber einen spannenden Eindruck von Prozess, Ablauf und Inhalten eines solchen Workshops. So wird mit unserer Hilfestellung am Vormittag zunächst das Talent-Verständnis, die Talent-Bedarfe sowie eine grundsätzliche Zielvision für das Talent Management beim Kunden erarbeitet.

        Nachmittags geht es dann dann mit der konkreten Planung eines Talent Committees für den Finanzbereich weiter, bis schließlich am Abend alle wichtigen Punkte geklärt sind und das weitere Vorgehen feststeht. Während Axel nach München weiterreist, geht es für Philip und mich zurück nach Berlin, so dass wir schließlich am Frankfurter Flughafen nochmal den Tag besprechen und erste To Dos zur Nachbereitung klären. Ein spannender dritter Tag!!

    • Donnerstag
      • Der heutige Tag steht ganz im Zeichen der Nachbereitung des Workshops: So müssen die vielen neuen „Inputs“ dokumentiert und verarbeitet, Anpassungen vorgenommen und neue Inhalte erstellt werden. Und das bis zum Nachmittag – denn der Kunde benötigt die Unterlagen, um anhand dieser den Projektstatus mit dem CFO des Konzerns zu besprechen. Zusammen mit Philip ist die Einhaltung der „Deadline“ jedoch kein Problem, sodass noch Zeit bleibt für erste Gedanken zu einer möglichen Aufbereitung von Daten, die wir zu vom Kunden identifizierten Talenten bekommen.

    • Freitag
      • Das Büro füllt sich wieder, denn wie der Montag ist auch der Freitag in der Regel ein Office-Tag für die Consorten. Dank der freien Platzwahl habe ich mit Christian heute erneut einen anderen „Gegenüber“, von dem ich viele Tipps und spannende Einblicke in sein Projekt bekomme.

        Für mich geht es mit der Datenaufbereitung weiter: Ich präsentiere Philip meine ersten Ideen und bekomme wertvolle Tipps zu hilfreichen Excel-Funktionen oder auch einer verständlichen, grafischen Darstellung der Ergebnisse. Nach diesen Inputs erarbeite ich in weiteren Verlauf des Tages mit den bereits vorhandenen Daten eine Rohversion der Datenauswertung und bin nach einer intensiven ersten Woche schließlich reif für das Wochenende.

        Kurz vor Feierabend wird es aber noch einmal actionreich: Der Besprechungstisch im Berliner Zimmer wird mit ein paar einfachen Handgriffen kurzerhand zur Tischtennisplatte umfunktioniert, sodass bei heiß umkämpften Duellen und ein paar Drinks das Wochenende eingeläutet wird.

  • Kathrins Einstieg bei undconsorten

    Kathrin hat nach ihrem Bachelorstudium an der WHU – Otto Beisheim School of Management ein dreimonatiges Praktikum bei undconsorten absolviert und sich anschließend für einen Festeinstieg als Junior Associate entschieden.

    • Wie läuft ein Praktikum bei undconsorten ab?
      • Nach meinem BWL-Studium an der WHU wollte ich nicht nur in die aufregende Hauptstadt, sondern auch einen Einblick in das sagenumwobene Beraterleben erhalten. Der Fokus auf strategischen Personalthemen sowie der gute persönliche Eindruck, den ich beim Interviewtag gewonnen habe, haben mich auf Anhieb überzeugt. Somit habe ich dann auch voller Vorfreude mein dreimonatiges Praktikum begonnen. Von Anfang an wurde ich wie eine – gefühlt – schon immer da gewesene Kollegin aufgenommen.

        Gleich am ersten Tag startete mein Projekt bei einem internationalen Versicherungsunternehmen, dass ein diverses Lernangebot in einer internen Universität konsolidieren wollte. Schnell hatte ich das Gefühl, ein fester Bestandteil des Projektteams zu sein. Mir wurden eigene Aufgaben innerhalb des Projekts zugeteilt, sodass ich auch vor dem Klienten eigene Themen eigenständig erarbeiten und vertreten konnte.

        Wie bei den Consorten üblich, wird die Verantwortung von internen Themen und damit Eigeninitiative großgeschrieben und ein aktives „Sich Einbringen“ nicht nur gefordert sondern auch gefördert, um die Weiterentwicklung der Firma voranzutreiben. Mein Projektleiter Felix hat mich in den Bann des „Learning“ Themas gezogen und ich habe bei der Organisation eines jährlich stattfindenden Round Tables unterstützt. Mit hochkarätigen Führungskräften aus unterschiedlichen Unternehmen Interviews zu aktuellen Learning-Themen zu führen und diese auf einen gemeinsamen Round Table vorzubereiten, war eine spannende Erfahrung.

        Gegen Ende meines Praktikums wurde mir im Rahmen des regulären Feedbackgesprächs ein Festeinstieg als Junior Associate angeboten. Aufgrund meiner sehr positiven Erfahrung in der Projektarbeit, dem Spektrum der Aufgaben und insbesondere der Unternehmenskultur, hatte mich undconsorten überzeugt.

    • Was war neu für mich als Junior Associate?
      • Nach einer kurzen, mit Reisen gefüllten Auszeit, kam ich als Junior Associate zurück und hatte das Gefühl zwischendurch gar nicht weg gewesen zu sein. Insbesondere konnte ich gleich wieder bei bereits im Praktikum bearbeiteten internen Themen einsteigen, so auch bei der Durchführung des Learning Round Tables. Andere Projekte folgten ebenfalls direkt und nach einigen Monaten hatte ich bereits unterschiedliche Themenfelder kennengelernt, in denen undconsorten tätig ist.

        Jeder Neueinsteiger – ob Praktikant oder Festeinsteiger – hat einen Buddy, der einem bei jeglichen organisatorischen Fragen zur Verfügung steht. Somit durfte ich meinen Buddy Martina (Senior Associate) mit Fragen rund um administrative aber auch inhaltliche Themen löchern.

        Kurz nach meinem Einstieg fand das „Bootcamp“ statt. Alle neuen Consorten werden für drei Tage an einem wunderschönen, entlegenen Ort zusammengebracht und auf die Projektarbeit und Herausforderungen gemeinsam vorbereitet. Eine super Gelegenheit, um mehr über den Berateralltag zu erfahren, aber auch seine Kollegen besser kennenzulernen.

        Ansonsten finden neben der alltäglichen Projektarbeit regelmäßig gemeinsame Aktivitäten statt, sei es das Office-Lunch jeden Montag, die (freiwillige) Yoga-Stunde am Freitag, das Associate-Breakfast oder das offizielle Sommer- bzw. Winterretreat.

    • Was wird in der nächsten Zeit auf mich zukommen?
      • Ich bin direkt nach meinem Bachelor als Junior Associate eingestiegen und habe dem Master erstmal die kalte Schulter gezeigt, um zunächst praktische Erfahrung zu sammeln. Allerdings strebe ich in naher Zukunft noch einen Masterabschluss an. Auch bei diesem Vorhaben kann ich auf die Unterstützung von undconsorten zählen. Nach etwa zwei Jahren werde ich von undconsorten freigestellt um ein Masterprogramm besuchen zu können. Die Entscheidung wo und wann werde ich vorher auf der Basis meiner bereits gesammelten Erfahrungen, Interessen und durch den breiten Erfahrungsschatz der Kollegen treffen.

        Nach Abschluss des Programms werde ich zurückkehren und weiter bei undconsorten, versorgt mit akademischem Rüstzeug und weiteren Erfahrungen, einen Beitrag leisten.