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Organisatorische Transformationen sind mehr als die üblichen Veränderungsinitiativen.

Technologischer Wandel und scharfer Wettbewerb bedrohen etablierte Geschäftsmodelle, auch in reifen Märkten. Gleichzeitig ist die strategische Unsicherheit hoch. Daher geht es heute oft nicht mehr um bloße Optimierung, sondern ums Neuerfinden. Gleichzeitig ist es selten möglich, das Zielbild der Transformation heute schon klar zu beschreiben – damit kämpfen Vorstände genauso wie die Arbeitsebene. Und alle wissen, dass ohne das Engagement und die Offenheit für Veränderung von Führungskräften und Mitarbeitern keine Transformation gelingen kann.

Organisatorische Transformationen brauchen neue Antworten. Mit bloßer Reorganisation ist es nicht mehr getan – Transformationen setzen auch einen tiefgreifenden Kulturwandel voraus. Uns leiten dabei fünf Grundüberzeugungen.

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Ausgangspunkt ist eine Ambition – warum wollen wir welches Leistungsversprechen unseren Kunden in Zukunft geben? Zu diesem Zeitpunkt wird an vielen Stellen noch offenbleiben müssen, was das konkret für die Organisation bedeutet. Wir fokussieren auf die entscheidenden Leistungen der Organisation. Why over what.

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Organisatorische Transformationen erfordern die parallele Weiterentwicklung von Aufstellung (u.a. Strukturen, Prozesse, Rollen), Kultur (u.a. Verhalten, Werte) und Systemen (u.a. Plattformen zu Interaktion, Lernen). Welche Kombination am besten das Leistungsversprechen umsetzt, muss sich letztlich in der Praxis erweisen – am Mehrwert für externe Kunden. Wir gehen schrittweise und iterativ vor, erproben in Geschäftsinitiativen neue Ansätze und setzen Einsichten direkt um. Iterative learning over technocratic design.

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Erkenntnisse aus Geschäftsinitiativen müssen dann verdichtet und auch für die Bereiche nutzbar gemacht werden, die bisher von der Veränderung nicht betroffen waren. So schaffen wir Breitenwirkung und einen verlässlichen Rahmen - und ermöglichen dennoch weiterhin Eigeninitiative und Erproben. Push and Pull.

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So entsteht Schritt für Schritt eine neue Organisation mit einer veränderten Kultur - mit der dann ein wachsender Teil der Beschäftigten schon vertraut ist. Gleichzeitig wird klar, welche Systeme und Plattformen nun aufgebaut werden müssen. Form follows function.

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In der Transformation und in der neuen Organisation braucht es schließlich eine neue Art von Führung, die Orientierung und Vertrauen trotz eines notwendigerweise nicht völlig definierten Zielbildes geben kann, bei Herausforderungen mit anpackt und gleichzeitig Freiheitsgrade für Erproben in der Organisation gibt. Lead and serve.

Die Organisation der Zukunft entsteht nicht mit der Methodik von gestern (und auch nicht mit den Managementmoden von heute). Sondern in einem schrittweise lernenden, gleichermaßen analytischen wie verhaltensbasierten Ansatz mit ganzheitlicher Sicht. Wir glauben auch hier an die erfolgreiche Koproduktion mit unseren Klienten.

Ihre Ansprechpartner zum Thema Organisatorische Transformationen:

Felix Kroh
Principal

Dr. Axel Sauder
Partner